names, no names
von Chris Richter

Deutschland

Mittwoch, 13.10.2004 ° 13.00 - 15.00

Donnerstag, 14.10.2004 ° 13.00 - 15.00

Samstag, 16.10.2004 ° 17.00 - 19.00

Kirchenturm



Die Videoinstallation names, no names von Chris Richter thematisiert die Problematik des "Sich-Selbst-Präsentierens" vor der Kamera, bzw. vor einem virtuellen Betrachter. Die in der Videoprojektion erscheinenden Personen befinden sich in einer Art Ausnahmezustand: In Erwartung eines fotografischen Portraits, das letztlich in Form einer Videosequenz realisiert wurde, sehen sie sich mit der Aufgabe der Selbstdarstellung konfrontiert.

Je länger sie in die Kamera blicken, desto mehr tritt die Selbstdarstellung in den Hintergrund und ein privater Moment scheint zu entstehen. Die Protagonisten werden von der Kamera in ihrer Schutzlosigkeit eingefangen, wirken dabei jedoch niemals ausgestellt.


Chris Richter, Jahrgang 1973, hat eine Fotografenausbildung bei Wilfried Petzi in München abgeschlossen und studiert seit 1999 an der Kunsthochschule Kassel bei Prof. Bernhard Prinz und Prof. Bjørn Melhus.
Einzel- und Gruppenausstellungen (Auswahl):
2004: Interventionen im Regierungspräsidium Kassel; Kurze Nacht im Museum Wiesbaden; 14. Internationales Bochumer Videofestival; Kunsthochschule Kassel, Rundgangspreis für die Videoinstallation names, no names;
2005: Kunsthalle Recklinghausen, Schaufenstergalerie; Künstlerhaus Göttingen, Einzelausstellung; Kulturbahnhof Kassel, Südflügel; Murhardsche Bibliothek, Kassel, Klasse Prinz