verlegt auf den 12.07.2004

Prof. Dr. Claus Leggewie
Politikwissenschaft
Giessen

Globalisierung als Hoffnung?





ACHTUNG TERMINÄNDERUNG ° Dieser Vortrag war ursprünglich für den 7. Juni angekündigt, musste aber aus gesundheitlichen Gründen leider entfallen. Prof. Leggewie wird den Termin am 12. Juli nachholen!


Biographie ° Claus Leggewie, Professor für Politikwissenschaft in Gießen, geb. 1950 in Wanne-Eickel. ° Studium der Sozialwissenschaften und Geschichte in Köln und Paris, Promotion und Habilitation in Politikwissenschaft an der Universität Göttingen, seit 1989 an der Justus-Liebig-Universität Gießen und Direktor des dortigen Zentrums für Medien und Interaktivität.
1995-1997 Max Weber-Lehrstuhl an der New York University, Fellow am dortigen Remarque Insitute und am Institut für die Wissenschaft vom Menschen, Wien. 1999/2000 Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin.

Schwerpunkte in Lehre und Forschung:
Einwanderung, kulturelle Globalisierung und Multikulturalismus, Konservatismus und Rechtsradikalismus, symbolische Politik und politische Kommunikation.

Letzte Veröffentlichungen:
America first? Der Fall einer konservativen Revolution, Frankfurt am Main 1997; (zusammen mit Christa Maar, Hg.) Internet @ Politik. Von der Zuschauer- zur Beteiligungsdemokratie, Köln 1998; Von Schneider zu Schwerte. Das ungewöhnliche Leben eines Mannes, der aus der Geschichte lernen wollte, München 1998; Amerikas Welt, Die USA in unseren Köpfen, Hamburg 2000; (zusammen mit Richard Münch, Hg.) Politik im 21. Jahrhundert, Frankfurt am Main 2001; (zusammen mit Horst Meier, Hg.) NPD-Verbot, oder: Mit Rechtsradikalen leben? Frankfurt am Main 2002; Die Globalisierung und ihre Gegner, München 2003; (Hg.) Die Türkei und Europa. Die Positionen, Frankfurt am Main 2004

Abstract ° Zum Abend: ° Globalisierung als Hoffnung. Sagen Jürgen Schrempp, Josef Ackermann und Horst Köhler. Ihre Welt ist klein und langweilig. Die "Globalisierungsgegner" setzen auf Entglobalisierung. Auch ihre Welt dürfte klein und langweilig werden. Ausgerechnet Afrika wird vom Vortragenden als Hoffnungsträger ausgemacht. Dafür sprechen sicher nicht die Zahlen, vielleicht aber Töne.
Zum Thema: ° Afrika. Vom Nicht-Ort der Welt zum Kontinent der Zukunft, in: Maresch/Rötzer (Hg.) Renaissance der Utopie. Zukunftsfiguren des 21. Jahrhunderts, Frankfurt am Main 2004, S. 47-64 (edition suhrkamp es 2360)

Einführendes Material (.pdf)